Westalpen erprobt

Man könnte eine neue Kategorie für meine Ausrüstung einführen: „Westalpen erprobt“. Darunter fallen dann nur die Gegenstände, die sich beim diesjährigen Urlaub in Chamonix wirklich bewähren konnten.

Das sind insbesondere:

  • die Petzl Nao (Testbericht hier). Die Lampe hat durchweg das richtige Maß an Helligkeit zur Verfügung gestellt. Am Montblanc konnte ich an den entscheidenden Kletterstellen „aufblenden“ und mit der vollen Helligkeit die Probleme perfekt ausleuchten.
  • das Haglöfs Lizard Top (Testbericht hier). Wie ursprünglich geplant, macht das Lizard Top auf Hochtouren genau das Richtige. Es hält den Wind ab, ohne dabei zu warm zu sein. Je nachdem, wie warm es ist, kann man beliebig noch etwas darunter oder darüber anziehen. Gleichzeitig ist das Flexable-Gewebe weich genug, um nicht an der ersten Stelle mit Felskontakt Schaden zu nehmen. Am Cosmique-Grat wurde jeder Felskontakt mit dem typischen Granit von Chamonix verziehen. Ebenso am Dent du Geant, als ich mich durch die Verschneidung gequält habe und an viel dachte, nur nicht an die Gesunderhaltung der Jacke.
  • die Haglös Atom Bib (Testbericht hier). Eigentlich schon hinreichend erprobt, die Hose war auch im letzten Jahr am Rochefort-Grat dabei. Ein wenig heikel bleiben nach wie vor die recht weiten Hosenbeine, sodass es auch in diesem Jahr wieder Steigeisen-Kontakt gab. Das Cordura-Kevlar-Gewebe reißt zumindest nicht weiter auf. Ansonsten muss man aber höllisch aufpassen. Was Wärme und Komfort angeht bin ich rundum zufrieden. Mit einer leichten Laufhose darunter auch am Montblanc die perfekte Hose.
  • der Black Diamond Speed 30 Rucksack (Testbericht hier). Leider jetzt nicht mehr 100% intakt, weil ich konsequent auf das Verwenden einer Steigeisentasche verzichte. Somit kam es beim Felskontakt zum unvermeidlichen Loch. Insgesamt sind die 30 Liter genau die richtige Größe für entweder die Montblanc Traverse oder die Kletterei am Dent du Geant. Groß genug, um alles Material gut verstauen zu können und ein extrem hoher Tragekomfort, auch nach Stunden noch.
  • das Patagonia Expedition Weight Top (hat noch keinen Testbericht). Patagonias wärmste Unterwäsche hat die auch beim R1 verwendete Waffel-Struktur. Dadurch isoliert es sehr gut, wird aber recht zügig trocken, wenn man steht. Hat warm gehalten und einen guten Job gemacht. Passform und Sitz finde ich hervorragend.
  • die Camp Daunenjacke. Entlang des Bosses-Grat die richtige Lage über dem Hardshell. Warm, klein verpackbar, großartig. Ich bin ein wahrer Fan (Testbericht folgt während der Skitourensaison).

Meine Millet Alpinist sind meiner Meinung nach großartig gelungene Hochtourenstiefel. Da sie allerdings nicht mehr aufgelegt werden, besteht kein Grund für einen besonderen Hinweis.

Unten noch ein paar Fotos, für einen allgemeinen Eindruck:

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