Rennbericht – Dachstein Triple

Dem eigentlichen Ziel, mehr Breitensportler für den Sport zu gewinnen (siehe hier), haben wir möglicherweise nur bedingt einen Dienst erwiesen. Durch ein Potpourri von Motivationsvideos angeheizt (siehe hier), wurde das Ziel „Überleben“ durch „Top Ten“ ersetzt. Angesichts der startenden Mannschaften durchaus eine gewagte Herangehensweise. 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, uns in der Rennorganisation zurechtzufinden, konnten wir den Freitag eigentlich recht ruhig ausklingen lassen. Das Frühstück im Landhaus Tritscher (und diverse Kaffee) ermöglichten einen guten Start in den Tag. Wir trafen unsere zweite Staffel (die gemütlich am Samstag angereist ist) im Startbereich, bereiteten das Material vor und waren eigentlich recht guter Dinge. Einzig die schleifende Bremse des Mountainbikes brachte die Anspannung kurz ein wenig in die Höhe. 

Da für die Staffeln noch Motorsport auf dem Programm stand (mit dem Auto zum Wechselpunkt), konnte ich den Start leider nicht mitverfolgen. Sebastian Eisenhut, der Mountainbiker in meiner Staffel, ließ sich aber in dem starken Feld nicht lumpen und hielt vorne mit rein. Ehrlich gesagt, beim Warmlaufen hatte die Laufstrecke schon etwas Respekt verursacht. Während die ersten Meter flach waren, ging es dann in einen technischen Part, auf den direkt eine steile Rampe folgte. Diese hörte auch bis zur Wechselzone nicht mehr auf. Eigentlich wollte ich etwas über meiner Schwelle laufen, aber der Pulsmesser wurde sofort auf 190 katapultiert und die Frequenz blieb munter auf dem Level. Aber ich war recht guter Dinge, das über die 1,8km und 400 Höhenmeter retten zu können. Oben dann die Übergabe an Emanuel Schönfeld, der auch mit Leih-Ski noch schwerer unterwegs war, als 98,73% des Feldes. 

Im Grunde wurden wir durch Sebastian perfekt ins Rennen katapultiert und konnten die Ausgangssituation dann sehr gut verteidigen. Mit der Dachstein-Bahn fuhren wir dann zur Bergstation, um dort Emanuel in Empfang zu nehmen. 

Alles in allem ein tolles Rennen, cooles Event und bei jedem von uns die (noch heimliche) Überlegung, im kommenden Jahr als Einzelstarter ins Rennen zu gehen. 

 

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